Friday, June 13, 2008

Mercedes Benz SMART electrique - London ELECTRIC VEHICLE

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22. Februar 2008

Daimler übergibt smart for2 electric drive

Ab sofort verrichtet ein smart fortwo electric drive seinen Dienst im Fuhrpark des Energieversorgers RWE. Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Fahrzeugaufbau und Antrieb Forschung und Vorentwicklung bei der Daimler AG, übergab heute das erste Erprobungsfahrzeug in Deutschland an Dr. Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der RWE AG.

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Im Einsatz wird der elektrisch betriebene smart wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung und Effizienzsteigerung dieses Antriebskonzepts liefern. Nach dem im vorigen Jahr gestarteten Großversuch mit 100 smart fortwo electric drive in der englischen Metropole London geht damit jetzt das erste Erprobungsfahrzeug in Deutschland in den Alltagsbetrieb.
„Ich freue mich, dass uns dieses großartige Erprobungsfahrzeug von Daimler zur Verfügung gestellt worden ist. RWE-Ökostrom und smart passen gut zusammen. Wir werden unseren Beitrag dazu leisten, die Entwicklung umweltfreundlicher und innovativer Elektro-Autos weiter voran zu treiben. Elektro-Autos haben im Stadtverkehr ein hohes Potenzial, an dem RWE in der Zukunft partizipieren will - in der Forschung, aber später auch in einer möglichen breiteren Anwendung“, sagte RWE-Chef Jürgen Großmann.
Bei der Übergabe des zweitürigen 30 kW/41 PS starken smart verwies Prof. Dr. Herbert Kohler auf das hohe Entwicklungspotenzial, das der Elektroantrieb bietet: „Das emissionsfreie Fahren mit Batteriefahrzeugen ist ebenso ein fester Bestandteil unserer Antriebsstrategie wie Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Vor allem in Kombination mit regenerativen Energien sind diese Fahrzeugkonzepte ein entscheidender Schritt zu einer nachhaltigen Mobilität der Zukunft. Dabei bauen wir in besonderem Maße auf die Unterstützung von Mineralölindustrie und Energieversorgern.“

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Der smart fortwo electric drive wird bei RWE täglich im Einsatz sein. Rund 115 Kilometer Reichweite lassen sich mit seiner umweltfreundlichen Natrium-Nickel-Chlorid Batterie erzielen. Diese kann in vier Stunden an jeder haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose wieder auf 80 Prozent ihrer Leistung aufgeladen werden. Die maximale Leistungsfähigkeit wird nach einer Ladezeit von acht Stunden erreicht.

Die unter dem Wagenboden eingebaute Hochtemperatur-Batterie verkraftet - wie bei Daimler in Labortests nachgewiesen wurde - mindestens 1000 Ladezyklen, was einer kalendarischen Lebensdauer von etwa zehn Jahren entspricht. Sie liefert die Energie für einen Elektromotor, der im Wagenheck statt des üblichen Dreizylinder-Verbrennungs­motors eingebaut ist. Damit erreicht der smart fortwo electric drive eine Höchstgeschwindigkeit von 112 km/h. Seine NEFZ-Verbrauchs­kosten liegen bei zirka 0,02 Euro je Kilometer. Damit hat er das Potenzial, wettbewerbsfähig zum Dieselantrieb zu sein.

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Das Null-Emissions-Auto für die Stadt

 

Er hat alles an Bord, was einen smart zum smart macht - nur keinen Verbrennungsmotor. Unter dem Heck des smart fortwo electric drive arbeitet ein 30 kW/41 PS starker Magnetmotor, der durch eine dauerhaft leistungsstarke Hochtemperatur-Batterie aus umweltfreundlichem Natrium-Nickel-Chlorid angetrieben wird; sie findet im Unterboden Platz, sodass der Innenraum vollständig erhalten bleibt.

 

Mercedes Benz Electric CarMit einem NEFZ-Verbrauch von nur 12 Kilowattstunden je 100 Kilometer und null Gramm Kohlendioxidausstoß ist der smart fortwo electric drive die sparsamste und klimafreundlichste Alternative im Stadtverkehr. Einmal aufgeladen fährt der 30 kW/41 PS starke Zweitürer rund 115 Kilometer (EUDC) weit. Ist die Batterie leer, kann sie an jeder 230-Volt-Steckdose wieder aufgeladen werden – und das mindestens 1.000 Mal. Damit kann die Batterie eine Lebensdauer von zehn Jahren erreichen. Die Aufladezeit beträgt vier Stunden für bis zu 80 Prozent und acht Stunden für 100 Prozent volle Leistung.

Die NEFZ-Verbrauchskosten betragen lediglich rund 0,02 Euro pro Kilometer und liegen damit weit unter denen der Verbrennungsmotoren – bei annähernd gleicher Leistung. Die Beschleunigung von null auf 60 Stundenkilometer liegt auf dem Niveau der Benzinvariante, die Höchstgeschwindigkeit bei 112 Stundenkilometern. Hinzu kommt, dass der smart fortwo electric drive als Null-Emissions-Automobil in vielen Ländern steuerliche Vorteile genießt und von lokalen Restriktionen, wie der Congestion Charge in London, befreit ist. So bietet der elektrische Kleinwagen eine in dieser Fahrzeugklasse einzigartige Kombination aus Agilität, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.

Die wichtigsten technischen Daten des smart fortwo electric drive auf einen Blick:

Nennleistung
30 kW/41 PS
0-60 km/h
5,7 s
Höchstgeschwindigkeit
ca. 112 km/h
Reichweite
ca. 115 km
Verbrauch*
12 kWh/100 km
CO2-Emissionen
0 g/km


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ELEKTRISCHE FAHRZEUGE SIND IN LONDON VON DER MAUT BEFREIT!

London

„Congestion Charge“ ist ein teures Vergnügen

Von Claudia Bröll

30. Juli 2007 Eine Autofahrt in die Innenstadt ist in London ein teures Vergnügen. Seit Sommer vergangenen Jahres müssen Autofahrer dafür acht Pfund (gut zwölf Euro) zahlen. Wer ein Auto mit besonders hohem Schadstoffausstoß wie die „Chelsea Tractors“ genannten SUV-Fahrzeuge sein Eigen nennt, den will Bürgermeister Ken Livingstone von 2009 an sogar mit 25 Pfund zur Kasse bitten.

„Wer sich so ein Auto leisten kann, der könnte sich auch jedes andere normale Auto kaufen, hat sich aber für ein besonders verschmutzendes Fahrzeug entschieden“, sagt Livingstone. Umweltfreundlicheren Autos will er im Gegenzug die Maut erlassen.

30 Prozent weniger Staus

Die Londoner „Congestion Charge“ wurde 2003 eingeführt. Sie gilt montags bis freitags von sieben bis 18.30 Uhr in markierten Gebieten. Anwohner bekommen 90 Prozent Rabatt. Bezahlt wird über das Internet, Mobiltelefon oder bei Einzelhändlern. Überwachungskameras nehmen jedes Fahrzeug auf, das die Grenzen der Mautzonen passiert. Wer „schwarz“ fährt, muss 100 Pfund Strafe zahlen, 50 Pfund, wenn der Betrag innerhalb von 14 Tagen überwiesen wird.

Laut der Verkehrsgesellschaft „Transport for London“ hat die Maut die Staus um 30 Prozent reduziert. Freie Fahrt hat man damit aber noch lange nicht. Morgens und abends sind die Straßen nach wie vor verstopft. Für die Stadt ist die Maut eine willkommene Geldquelle. In diesem Finanzjahr summierten sich die Zahlungen auf 122 Millionen Pfund. Das Geld wurde in Busse, Straßen, Fußgänger- und Radwege investiert.

Text: F.A.Z., 30.07.2007, Nr. 174 / Seite 7





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