Saturday, February 14, 2009

Radiation-radioaktivität-radioactivity-MONITOR

http://mathias.bavay.free.fr/software/gm4lin/readme_file.html

http://www.lndinc.com/products/17/

http://www.vaughns-1-pagers.com/science/geiger-counters.htm#kvarts01


Die Stadt St.Vith freut sich, Sie zu einem gemeinsam mit der Föderalen Agentur für Nuklearkontrolle (FANK) organisierten Informationsabend zum Thema Radon in unserer Gegend einladen zu können
.

Am Dienstag, dem 30 September 2008, um 20 Uhr im Rathaus St.Vith.

• In Zusammenarbeit mit der Stadt St.Vith organisiert die Föderale Agentur für Nuklearkontrolle ("FANK") am 30.September 2008 um 20 Uhr einen Informationsabend zum Thema "Radon" im Rathaus St.Vith. Bei dieser Gelegenheit werden Experten über die von Radon ausgehenden Gefahren informieren, sowie auf die konkreten Fragen des Publikums eingehen. Außerdem kann man sich vor Ort für die Radon-Messkampagne einschreiben.
• Auch liegt eine Einschreibungsliste für die Messkampagne bis zum 20.Oktober 2008 im Rathaus St.Vith am Empfang im Erdgeschoss aus.
• Die Kosten für den Radontest betragen 20 Euro, zahlbar bei Bestellung.
• Die bestellten Tests kann man in der Zeit vom 5. bis 7. November 2008 im Rathaus abholen.
• Diese Tests müssen dann in jedem Fall zwischen dem 3. und 5. Februar 2009 wieder bei der Gemeinde abgegeben werden; nach dieser Frist können sie nicht mehr ausgewertet werden.
• Die Ergebnisse werden den Teilnehmern dann im Laufe des Monats April 2009 schriftlich mitgeteilt.

Zitat:
Radon ist ein geruch- und farbloses, radioaktives Gas natürlichen Ursprungs, das aus dem Untergrund an die Erdoberfläche gelangt und sich dort in Gebäuden ansammeln kann. Radon ist ein Zerfallprodukt des Urans, dessen natürliches Vorkommen in allen Gesteinsformationen in unterschiedlicher Menge festgestellt wird. In einigen Gegenden, insbesondere in jenen mit schieferhaltigem Untergrund, können die Radonkonzentrationen ein gesundheitsschädliches Niveau erreichen.
Das Einatmen von Radon erhöht das Lungenkrebsrisiko. Das Risiko erhöht sich mit zunehmenden Konzentrationen und der Aufenthaltsdauer in den mit Radon belasteten Gebäuden. Eine Reihe von Untersuchungen hat gezeigt, dass Radon die zweitwichtigste Lungenkrebsursache nach dem Rauchen ist. Es stehen jedoch einfache und preisgünstige Verfahren zur Verfügung, um die Radonkonzentrationen in den Wohnräumen zu senken und so die Auswirkungen des Radons auf die Gesundheit mit geringem Aufwand zu reduzieren.
Deshalb ist es wichtig:
1. die Radonkonzentrationen in Ihrem Haus zu kennen;
2. sich genau über mögliche Maßnahmen zur Reduzierung der Radonkonzentration und über eventuelle
Präventionsmaßnahmen zu informieren.


Radon lässt sich in Ihrem Haus leicht messen. Meistens genügt eine Messung in dem am stärksten genutzten Wohnraum. Das Messverfahren ist für die Gesundheit vollkommen unbedenklich. Die Messung erfolgt mit einem passiven Detektor, der einer Konservendose ähnelt und der die Radonpartikel registriert. Sie stellen diesen Detektor während 3 Monaten in dem am stärksten genutzten Wohnraum im Erdgeschoss Ihres Hauses auf, beispielsweise auf einem Schrank. Nach dieser Registrierperiode wird dann die Radonkonzentration im Labor festgestellt. Einige Wochen später wird Ihnen die Radonbelastung Ihres Hauses mitgeteilt, mit Empfehlungen für eventuelle Reduzierungsmaßnahmen. Sollte die Radonkonzentration den Referenzwert von 400 Bq/m³ übersteigen, so führt die Föderale Agentur für Nuklearkontrolle kostenlos zusätzliche Messungen durch, um die Infiltrationsquelle zu ermitteln und unterstützt Sie bei der Behebung des Problems.


Wenn Sie sich über die Radonbelastung Ihres Hauses informieren wollen und nicht an dem Informationsabend teilnehmen können, haben Sie auch die Möglichkeit, sich direkt an die Stadtverwaltung zu wenden:  080 / 280 100

Ausführlichere Informationen über Radon finden Sie auch unter www.fanc.fgov.be oder www.ibes.be/radon.

Radon-Informationsseite für Kinder

http://www.umich.edu/~radinfo/images/doseus.gif

http://www.umich.edu/~radinfo/introduction/popdose.htm

Background Radiation Levels

  Source                   millirems

Natural
Radon 200
Other than Radon: 100
Cosmic 27
Terrestrial 28
Internal 39
Total 300

Nuclear Fuel Cycle 0.05
Consumer Products* 10

Medical
Diagnostic X-rays 39
Nuclear Medicine 14
Total 53

Total about 360 mrems/year

*Includes building material, television receivers, luminous watches,
smoke detectors, etc.

Source: National Council on Radiation Protection and Measurement (NCRP


Radiation Units

Activity

Curie (Ci) = 3.7 x 1010 disintegrations per second
Becquerel (Bq) = 1 disintegration/sec

Absorbed Dose

Gray (Gy) = 1 joule / 1 kilogram of tissue
1 Rad = 0.01 Gray

Equivalent Dose

Sievert (Sv) = 1 Gray of X-ray radiation, weighted for other types of radiation
1 Rem = 0.01 Sievert


Radiation Dose Limits

The present NRC limits are 5,000 millirem (mrem) per year for radiation workers, and 100 mrem per year for members of the general public. As noted below, typical background radiation levels are about 360 mrem per year.

Radioaktivität selbst messen

Direkt zu den aktuellen Messdaten in Offenburg

Da Regierungsstellen (und teilweise auch Großunternehmen) uns häufig belügen und undurchsichtigen Interessen folgen, gibt es gute Gründe, die Radioaktivität in der Umwelt selbst zu messen, um bei letztlich jederzeit durch menschliches, technisches oder organisatorisches Versagen möglichen Katastrophen (Kernschmelze wie in Tschernobyl oder Krieg) und Störfällen besser informiert zu sein und im betreffenden Einzugsbereich ggf. eine größere Vorwarnzeit für den persönlichen und kollektiven Strahlenschutz bzw. Katastrophenschutz nutzen zu können.

Nicht nur in Russland wurde die Bevölkerung bei der Tschernobyl-Katastrophe im Jahr 1986 zunächst über vieles im Unklaren gelassen. Im Elsass, dem französischen Departement in Nachbarschaft zu Baden-Württemberg, ist damals jedem aufgefallen, dass die deutschen Medien vor der Radioaktivität warnten, die französischen jedoch abwiegelten, als ob die vom Wind verteilte Radioaktivität an der Grenze plötzlich halt machte. Aber auch in Deutschland wurden auf heimliche oder diktatorische Weise Daten unterdrückt.

Da die Strahlung von radioaktiven Elementen mit kurzer Halbwertszeit schnell abklingt, liegt gerade zu Beginn eines Störfalls, bei dem ein Gemisch radioaktiver Elemente austritt, eine hohe Radioaktivität vor. Somit ist es wichtig, schnell über Störfälle informiert zu werden, um entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.

Die normalerweise eingesetzte technische Vorrichtung zum Messen von Radioaktivität wird nach dem Erfinder als Geigerzähler bezeichnet. In diesen Geräten werden Geiger-Müller-Zählrohre eingesetzt, die beim Eintreffen eines Strahlenphotons oder -teilchens einen elektrischen Impuls erzeugen, der dann gemessen, registriert und ausgewertet werden kann. Da Geigerzähler bzw. Geiger-Müller-Zählrohre sowie Elektronikschaltungen und Computer heute relativ preisgünstig erhältlich sind, ist der Selbstbau von Mess- und Auswertungsvorrichtungen für Radioaktivität heute auch für Privatleute ohne großen Aufwand möglich, und das Internet gibt uns Echtzeit-Präsentations- und Vernetzungsmöglichkeiten, sodass die Daten auch größeren Personenkreisen zugänglich gemacht werden können.


Entwicklungsziele

Auf diesen Seiten soll der Aufbau einer solchen Radioaktivitäts-Messstation vorgestellt werden.

Dabei standen folgende Ziele im Vordergrund:

  • Geringer Preis.
  • Mit Hobbymitteln (oder semiprofessionellen Mitteln) realisierbar.
  • Einfacher Aufbau.
  • Flexible Auswertungsmöglichkeiten.
  • Warnmöglichkeit bei Überschreiten von Schwellenwerten.
  • Vernetzung.

Es wäre sicher nützlich, regionale Umweltmessgruppen aufzubauen. Vielleicht kennen Sie jemanden, der dabei behilflich sein möchte, vielleicht haben sie ein Unternehmen, das Mittel oder Know-how dafür bereitstellen möchte, vielleicht haben Sie selbst Lust dazu. Nähere Informationen dazu hier.

Ansonsten folgen hier jetzt eher technische Informationen.


Hardware

In meinem eigenen Aufbau kommt ein Radioaktivitäts-Messgerät zum Einsatz, das ich für wenige Euro bei ebay gekauft habe. Da es sich um ein eigenständig zu betreibendes Gerät handelt, habe ich eine aus nur wenigen Bauteilen bestehende, selbst entwickelte Schnittstelle für den Anschluss an den Computer nachgerüstet. Das war für mich die kostengünstigste Lösung, und sie war auch am schnellsten zu realisieren, da ich wegen des Einsatzes von Bauteilen aus der Bastelkiste auf keinerlei Lieferungen warten musste.

Der Name des Geräts ist "Pripjat", dies ist die in ca. 4 km Entfernung von Tschernobyl gelegene Stadt, in der die Familien der Arbeiter des Kraftwerks lebten und die heute eine Geisterstadt ist. Der angezeigte Wert ist ein normaler Wert der Hintergrundstrahlung (dieser entspricht jedoch nicht den in den Grafiken dargestellten Impulsen/Minute). Oben links der Klinkenstecker für das Kabel zum Computer, unten rechts der Netzteilanschluss. (Wegen der beengten Platzverhältnisse im Gerät ließ sich leider keine günstigere Anordnung finden.)



Das Deckblatt der mitgelieferten Beschreibung:



Diese Beschreibung enthält glücklicherweise den Schaltplan des Geräts (für großen Schaltplan anklicken - wird in neuem Fenster geöffnet):

Und hier die Interface-Schaltung, mit der der Geigerzähler an die serielle Schnittstelle des Computers angeschlossen wird. Der Optokoppler (Isolationsspannung 5000 Volt) dient der galvanischen Trennung zum Schutz des Geigerzählers als auch des Computers (Zählrohre werden üblicherweise mit Hochspannung zwischen 350 und 700 Volt betrieben!), falls eines der Geräte ausfallen oder falsch angeschlossen werden sollte. Die Diode an der rechten Seite des Optokopplers dient der Spannungsbegrenzung, solange der DTR-Ausgang der seriellen Schnittstelle nicht positiv geschaltet ist, da die Spezifikation des Optokopplers nur eine Spannung von 5 Volt erlaubt, wenn der Emitter positiver ist als der Kollektor des Phototransistors.
Der Eingang (ganz links) wird an dem im Geräteschaltplan mit (3) bezeichneten Punkt (Ausgang von Df.1/Eingänge von Df.2) angeschlossen, wo der Impuls sauber geformt ungefähr mit TTL-Pegel zur Verfügung steht (siehe Kurven ganz links unten im Geräteschaltplan). Die Versorgungsspannungen werden ebenfalls an geeigneten Punkten des Geräts abgegriffen (z.B. an den Pins 7 (Masse) und 14 (+5 Volt) von IC "Df"). Ein ähnlicher Anschluss dürfte auch bei vielen anderen Geräten möglich sein.
Außerdem wurde die rechte Seite von Schalter S2 (d.h. Punkt KT4), der die hörbaren Lautsprecherimpulse des Geräts abschaltet, von C5/R8 getrennt und stattdessen an die Basis von VT4 angeschlossen. Somit lässt sich nach wie vor der interne Lautsprecher abschalten, dabei werden aber weiterhin von Df.1 und Df.2 die Impulse gebildet, die über die Interface-Schaltung zum Computer herausgeführt werden.
Eine Buchse zum Anschluss einer stabilisierten Versorgungsspannung von 9V (passendes Steckernetzteil, statt einer Blockbatterie) wurde ebenfalls ins Gerät eingebaut und über eine Diode verpolungssicher ausgeführt. (Nicht im Schaltplan dargestellt.)
Der DTR-Ausgang (Data Terminal Ready) der seriellen Schnittstelle des Computers wird vom Treiber ständig auf einen positiven Wert gezogen und liegt über den Widerstand am RI-Eingang (Ring Indicator) der seriellen Schnittstelle, der von jedem Zählimpuls über den Optokoppler auf Masse gezogen wird. Diese Impulse werden vom Treiber gezählt und von anderen Programmen weiterverarbeitet (s.u.). Das Schalten gegen Masse entspricht zwar nicht den RS-232-Spezifikationen, scheint normalerweise aber zu funktionieren.




Der Innenbaufbau mit den Kabeln meiner Zusatzschaltungen. Die rosafarbenen Kabel gehören zum Gerät, die anderen sind von mir. Links unten ist eine kleine Lochrasterplatine zu sehen, auf der das Interface aufgebaut wurde und die mit Styroporstücken befestigt (eingeklemmt) ist; daneben sind die 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Anschluss zum Computer und die Kontroll-LED zu sehen.



Dieses Bild zeigt die Buchse und die LED bei geschlossenem Gehäuse:



Andere Bezugsquellen für Geiger-Müller-Zählrohre:

Bei einer Internetrecherche ist mir das US-Unternehmen Aware-Electronics (http://www.aw-el.com/) aufgefallen, bei dem Zählrohre mit einer einfachen Elektronik in Kunststoffgehäusen erhältlich sind, die über ein ggf. recht langes Kabel direkt an die Schnittstelle des Computers angeschlossen werden können. Die Geräte besitzt keinerlei Anzeige- oder Auswertungselektronik, sondern liefern nur die Impulse. Preis für das fertige, kalibrierte und einsatzbereite Gerät nach Europa (inkl. Versand): ab ca. 180 Euro (Juni 2005). (Anmerkung: Ich benutze dieses Gerät selbst nicht und erhalte keine Provisionen von der Firma.)

Es gibt auch fertige Geräte, die z.B. bei Conrad-Elektronik bezogen werden können.

Software

Software zum Zählen der Impulse und zum Aufzeichnen (Loggen) der Daten

Zunächst ist die Umwandlung der über die Schnittstelle des Computers eintreffenden Impulse des Geiger-Müller-Zählrohrs in ein einheitliches Datenformat notwendig.

Rik Faith hat ein Linux-Programm zum Zählen von über die serielle Schnittstelle eingespeisten Impulsen mit dem Namen "geiger.c" geschrieben, das im Internet für alle zur Verfügung steht. Dieses Programm zählt die Impulse am Eingang RI (Ring Indicator) der als Parameter angegebenen seriellen Schnittstelle (z.B. /dev/ttyS0) und gibt diese in im Programm eingestellten Intervallen auf der Konsole aus. Die Ausgabe kann, wie bei *nix-Systemen üblich, in eine Datei oder eine Pipe umgeleitet werden. Das Programm kann natürlich auch als Hintergrund-Task laufen und bei entsprechender Konfiguration beim Hochfahren des Systems gestartet werden, sodass möglichst lückenlose Datenprotokolle erstellt werden können. Das Programm ist unter der URL http://www.aw-el.com/linux1.txt (von dieser Website, leicht angepasste Version) verfügbar, sollte aber je nach eingesetztem Geiger-Müller-Zählrohr noch an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden (Kalibrierungsfaktor).

Die Kompilierung des Programms "geiger.c" zum ausführbaren Programm "geiger" erfolgt auf einem debian-System mit dem folgenden Befehl:

gcc -wALL -I/usr/include -ogeiger geiger.c

WICHTIG: Im Programm ist ein Kalibrierungsfaktor von 1,05 (im Programm angegeben als "1000.0 / 1050.0") voreingestellt, der nur für ein bestimmtes Gerät gilt. Zum einfachen, unveränderten Messen der Impulse muss dieser Faktor auf 1 gesetzt werden.

Bei anderen Systemen muss ggf. das Verzeichnis für die Include-Dateien angepasst werden.

Weitere (noch experimentelle) Software, u.a. zum Aufzeichnen der Daten in einer MySQL-Datenbank, findet man unter diesem Projekt bei SourceForge: http://geiger.sourceforge.net/.

Nützliche Befehle:

Hier sind einige nützliche Befehle für die Eingabe an der Konsole aufgeführt, mit denen dieses Programm genutzt werden kann.

  • Programm starten, Impulse von der seriellen Schnittstelle Nr.1 einlesen und Daten auf der Konsole ausgeben:

    ./geiger -t /dev/ttyS0

    Auf der Konsole erscheint dann folgende Ausgabe:

    1120553367 31.0 29.0 # Tue Jul  5 10:49:27 2005
    1120553427 28.0 28.8 # Tue Jul 5 10:50:27 2005
    1120553487 29.0 28.2 # Tue Jul 5 10:51:27 2005
    1120553547 40.0 31.6 # Tue Jul 5 10:52:27 2005

    Das erste Feld enthält die Unix-Timestamp (Zahl von Sekunden nach dem 1.1.1970 0.00 Uhr), das zweite Feld den aktuellen Messwert, das dritte Feld einen Mittelwert über die letzten Minuten, dann kommt noch ein "#" und der Zeitpunkt in direkt menschenlesbarer Form. Über welche Zeit jeweils gemessen wird, kann im Quellcode des Programms eingestellt werden. Vorgegeben sind Messung über 1 Minute und Mittelung über 5 Minuten.

  • Programm starten, Impulse von der seriellen Schnittstelle Nr.1 einlesen, Daten auf der Konsole ausgeben und gleichzeitig in Datei "test.log" loggen:

    ./geiger -t /dev/ttyS0 | tee test.log

    Neben der Aufzeichnung in der angegebenen Datei erscheint auf der Konsole gleichzeitig wieder die oben gezeigte Ausgabe.

  • Umformatierung der Protokolldatei test.log in eine CSV-Datei "log.csv". Dabei werden nur die Timestamp (erstes Feld) und der jeweilige Impulswert (zweites Feld) berücksichtigt:

    awk 'BEGIN {FS=" "} {print $1 "," $2 }' test.log > log.csv

    Die Datei log.csv enthält dann Zeilen folgender Art:

    1120553367,31.0
    1120553427,28.0
    1120553487,29.0
    1120553547,40.0
  • Etwas Ähnliches erreicht man übrigens mit dem Befehl:

    cut -d" " -f1,2 test.log
  • Schreibt man den Befehl etwas um:

    awk 'BEGIN {FS=" "} {print "\"" $1 "\",\"" $2 "\""}' test.log > log.csv

    erhält man folgende Einträge:

    "1120553367","31.0"
    "1120553427","28.0"
    "1120553487","29.0"
    "1120553547","40.0"
  • Will man in der Ausgabe keine Punkte, sondern Kommata haben, schreibt man:

    awk 'BEGIN {FS=" "} {print "\"" $1 "\",\"" $2 "\""}' test.log | sed 's/\./,/g' > log.csv

    Die Einträge in der Datei lauten dann:

    "1120553367","31,0"
    "1120553427","28,0"
    "1120553487","29,0"
    "1120553547","40,0"

    Das sollte sich problemlos in (deutsche) Tabellenkalkulationsprogramme importieren lassen.

Software zur Auswertung und Darstellung

Die reinen Datenreihen sind etwas langweilig und geben keinen guten Überblick über die Radioaktivitätslage. Daher sind Auswertungs- und Darstellungsprogramme notwendig, möglichst natürlich mit grafischer Anzeige als Diagramme.

Dazu können einfache Scripte oder ausgewachsene Auswertungssysteme programmiert werden. Da ich damit noch nicht weit genug bin, kann ich hier auch noch nicht viel davon berichten. Es sei nur soviel gesagt, dass man mit Tabellenkalkulationen und Programmen wie rlplot schnell erste Ergebnisprototypen erzielen kann.

Ein einfaches Programm zur Anzeige der Zahlen als Balken auf der Konsole ist folgendes Python-Script "bargraph.py":

#!/usr/bin/python

import sys

pipe=open(sys.argv[1],'r')

while True:
print "*" * int(float(pipe.readline().split(' ')[1]))

Um es zu nutzen, muss die Ausgabe des Programms "geiger" in eine Pipe (hier: "geigerpipe") geleitet werden, die dann mit folgendem Befehl fortlaufend ausgelesen und ASCII-grafisch dargestellt wird:

./bargraph.py geigerpipe

Beispiel für die Ausgaben, die von unten nach oben durchs Fenster laufen:

*****************************
***********************************
****************************
*******************************
*****************************
*********************************
*******************************
*********************
***************************
*****************************************

Hier sind noch zwei Beispiele für Diagramme, die mit der Tabellenkalkulation mit OpenOffice.org erstellt wurden. Zuerst die Rohdaten (eine Punktwolke -- die Streuung ist normal, da Radioaktivität der Theorie gemäß eine gewisse Zufallsverteilung besitzt) und dann gemittelte Werte (gleitender Mittelwert über jeweils 60 Werte, d.h. 1 Stunde) einer Messreihe mit mehr als 800 Punkten; dargestellt sind die Impulszahl pro Minute über der Timestamp:





Hier noch eine Grafik, die mit drei Testpräparaten mit unterschiedlichen Impulsraten aufgenommen wurde, die sich deutlich von der Hintergrundstrahlung absetzen (diese Messungen wurden am Vormittag des 18.7.2005 durchgeführt und sind in der entsprechenden Archivgrafik sichtbar). Diese Grafik wurde mit dem äußert praktischen Programm gnuplot erstellt. Nach dem Start von gnuplot wird einfach folgender Befehl gegeben und dann ein geeigneter Ausschnitt mit der Maus gewählt (Rechtsklick und Ausschnitt aufziehen):

gnuplot> plot "/test.log" with lines


Sollen stattdessen die 5-Minuten-Mittelwerte dargestellt werden, verwendet man diesen Befehl (Auswahl des ersten und des dritten Felds der Datei statt der Standardauswahl):

gnuplot> plot "/test.log" using 1:3 with lines

Hier die drei Testpräparate. Es handelt sich um natürlicherweise radioaktive Steine (sog. Stufen). Die Messwerte sind vom Verkäufer der Stufen direkt am Stein ermittelt worden. Die Reihenfolge entspricht der Reihenfolge der Peaks in der vorstehenden Grafik:

Uraninit, Curit, Wölsendorfit, Fourmarierit (Wölsendorf) Euxenit (Betsiboka in Madagaskar) Fergusonit-Y (Iveland, Norwegen)
19,0 µSv/h 2,0 µSv/h 0,7 µSv/h

Weitere Möglichkeiten:

Automatisches Hochladen von Messwertreihen und Diagrammen auf einen Webserver. Die von meiner Messvorrichtung gemessenen Daten sind hier verfügbar. Ein anderes Beispiel für automatisch erstellte Echtzeit-Diagramme auf einem Webserver befindet sich hier: http://alephnull.com/mrtg/geiger.html.

E-Mail-Rundschreiben. Die Daten können automatisch per E-Mail an Empfängerlisten versandt werden. Dies kann entweder immer geschehen, um aus Redundanzgründen Kopien der Messreihen zu versenden, oder die Daten können, ggf. zusammen mit je nach Werten abgestuften Warnhinweisen und Erklärungen, nur beim Überschreiten von Schwellenwerten automatisch versandt werden. Die Eintragung in die Empfängerliste kann zum Beispiel über ein öffentlich zugängliches Webformular erfolgen. Bei großer Zahl von Empfängern ist wegen der für den Versandt notwendigen Zeit zu überlegen, ob die Warnungen überhaupt noch in Echtzeit bei den Empfängern eintreffen. Die Bandbreite der Internetanbindung und die Anzahl gleichzeitig versendbarer E-Mails spielen dabei möglicherweise eine Rolle, und vielleicht ist sogar ein Kaskadensystem mit mehreren Teilnehmern notwendig.

Gleichzeitige Aufzeichnung von Radioaktivitätsmesswerten und GPS-Daten. Dafür hat jemand ein Perl-Script geschrieben: http://ian.kluft.com/opensource/code/gps-geiger-0.2.pl. Damit lassen sich bei Einsatz eines Notebooks und Datenerfassung im Gelände Radioaktivitätskarten erstellen.

Anbindung des Geiger-Müller-Zählrohrs als Entropiequelle für kryptographische Zwecke. Sollte ohne große Schwierigkeiten möglich sein, aber ich habe leider kein konkretes Anwendungsbeispiel dafür.

Hinweise zur Messung

Ich habe festgestellt, dass die Zahl der pro Minute gemessen Impulse von der Richtung der Geiger-Müller-Zählrohre abhängt. Wenn die Zählrohre horizontal (liegend) ausgerichtet sind, werden etwas mehr Impulse gemessen, als wenn sie senkrecht (stehend) ausgerichtet sind. Daher sollte das Gerät im Interesse vergleichbarer Messdaten immer gleich positioniert bleiben.

Meine derzeitige Vermutung für die Ursache des gerichteten Strahlenfeldes ist, dass aus dem Weltraum kommenden Gammastrahlen (die von der Erde zumindest teilweise abgeschirmt werden) bei liegenden Zählrohren aufgrund der vom Himmel aus gesehen größeren Querschnittsfläche stärker ins Gewicht fallen, während die in der Luft mitgeführte Radioaktivität das Gerät gleichmäßig umgibt.

Mitmachen: Messstellen vernetzen!

Das Wissen über einen Anstieg der Radioaktivität am eigenen Wohnort ist schon eine nützliche Information mit -- je nach Sachlage -- beruhigender oder beunruhigender Wirkung. Um noch mehr Informationen über Freisetzungen radioaktiven Materials aus kerntechnischen Anlagen oder Transportbehältern zu erfahren, ist es sinnvoll, eine ungefähre Identifizierung der Position einer Radioaktivitätsquelle zu ermöglichen. Dies kann dadurch erreicht werden, dass viele Messstellen an verschiedenen Orten eingesetzt und die Daten miteinander vernetzt werden (verschiedene Überlegungen dazu hier). Dies hat den Vorteil, dass man bei genügender Zahl von Messstellen relativ leicht (d.h. ohne im Gelände herumfahren zu müssen) Karten über die Radioaktivitätsverteilung erstellen kann, anhand derer sich neben der Lokalisierung des Ursprungs auch die Ausbreitung freigesetzten Materials verfolgen lässt. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein größerer Personenkreis mit der Messung von Radioaktivität vertraut wird und eine Unterbindung der Messdatenerfassung durch bürgerfeindliche Elemente erschwert wird.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Radioaktivitätsmessstation mit Messvorrichtungen für Windrichtung und Windgeschwindigkeit auszustatten und diese Daten gleichzeitig zu protokollieren, was allerdings den mechanischen und sensortechnischen Aufwand vergrößert.

Um die Daten von unterschiedlichen Messorten miteinander vergleichen zu können, ist natürlich notwendig, die für die Zeitprotokollierung verwendeten Uhren korrekt zu stellen (NTP, DCF77 o.ä.).

Schlusswort

Ich hoffe, diese Seite regt Sie an, ihr Leben wieder stärker selbst in die Hand zu nehmen und mit anderen an der Organisation der Gesellschaft mitzuarbeiten, anstatt die Verantwortung für die Gemeinschaft Politikern, Ämtern und Unternehmen zu überlassen, die uns viel zu oft enttäuschen, ihre Funktionen missbrauchen bzw. nicht ausreichend erfüllen und uns das Leben schwer machen. Irgendwelche Leute mit einer zu großen Machtfülle auszustatten, ist noch nie sonderlich ratsam gewesen (siehe dazu z.B. das Kapitel "1. Samuel 8/10-19" in der Bibel), und wenn man sieht, in welche Kalamitäten (Kriege, Hungernöte usw.) uns die Machtpolitik auf dem ganzen Planeten im 20. Jahrhundert (und danach) gestürzt hat, so ist es ganz offensichtlich höchste Zeit, dass die Bürger ihre Geschicke wieder selbst übernehmen.

Wenn Sie weitere Ideen, Anwendungsbeispiele oder sonstige Bemerkungen haben, können Sie mich unter peer@baden-online.de kontaktieren.


This is the most sophisticated personal geiger counter/radiation monitor in our current range. It is extremely sensitive, easily registering natural background radiation, and highly accurate, with the 42mm backlit LCD panel giving constantly updated and averaged readings (in 10 second cycles) of exposure to a wide range of Beta and Gamma radiation. It is calibrated in micro Sieverts or micro Rem per hour, switchable using the on-screen menu. This also controls the variable volume bleeper and setup options, plus a level control which lets you program the bleeper threshold to 0.3, 0.6 or 1.2 uSv/hr (30, 60 or 120 uRem/Hr).

The RD 1503 is sturdy, very well built, and remarkably easy to use, with just three buttons, for switching the unit on and off, switching the backlight on and navigating the on-screen menus. It’s compact too, measuring just 100 x 60 x 24mm – around the size of a pack of 20 cigarettes -- and it weighs just 90 grams, so it slips easily into shirt or trouser pockets. It is powered by one or two AAA cells, which can run the unit continuously for up to 550 hours (over 3 weeks!).

For the technically minded the range of measurement is from 0.05 to 9.99uSv/Hr (5 – 999 uRem/hr) and the gamma range is 0.1 to 1.25MeV.







Built to military spec and featuring twin Geiger-Muller tube detectors this is one of the most sensitive models in our range, reacting to beta and gamma radiation from 0.003 microsievert, clicking between 10 and 50 times a second in response to background radiation. It has visual and audible indicators plus a extra red high level activity warning LED. The case measures 150 x 65 x 22mm and a pair of AA batteries will last for 100 hours or more. NB: card not included (display only)

http://www.anythingradioactive.com/newprodpix/drsb01.jpg


VERY LIMITED STOCKS - ONCE THEY'RE GONE, THAT'S IT

Ideal for budding Nuclear Physicists and keeping watch on your local environment. This Russian made Dosimeter or Geiger Counter is about the size of a skinny cellphone. It has both audible and visual indicators; it detects normal background radiation (beta and gamma, from 0.003 microsievert) clicking and flashing between 1 - 20 times a minute, depending on local conditions. It has a simple on-off control and is fitted with a belt pocket clip. It measures approximately 133 x 23 x 35mm and runs for a week or more on a single AA battery (supplied).

This version, exclusive to anythingradioactive, is fitted with a PC interface so you can plug it into your computer. The FREE software from our web site turns it into a proper Geiger Counter and displays the results on your PC or laptop screen.

The counting and data logging software shows actual counts per minute (CPM), total count and this can be calibrated to display milliRontgens/hr (mR/hr). The results are also presented on a customisable real-time graph, Additionally the data can be stored, to produce a detailed log, providing unlimited integration times, so you can measure really low levels of activity. The program also includes a web server, so results can be monitored remotely via a standard web browser.

The DSRB-88B comes complete with the custom PC interface, 3 metre connecting lead, and a link to the software download. Please note the software presently runs on PCs with Windows 95, 98, ME, SE, NT4, 2k and XP, a soundcard and Internet Explorer v6 or later is also required; sorry no MAC, Linux or Vista versions yet, but we’re working on it.

ONLY A FEW LEFT -YOUR LAST CHANCE TO OWN ONE OF THESE

Here’s something really different and very special. It’s a tiny Russian Geiger Counter that fits on a key ring. It’s a brilliant design, very sensitive and it responds to background and elevated levels of ionising radiation (beta and gamma). In normal use it ‘ticks’ quietly a couple of times each second, to let you know that it is working and all is well, but as soon as it detects any radioactivity the red LED on the top flashes and it emits a warning bleep.

A simple colour-coded scale on the rear indicates the relative danger level. Green or fewer than 12 bleeps per minute (bpm) is safe and represents normal background levels. Yellow or between 12 and 24 bpm and this indicates caution. Red is for 24 to 60 bpm and warns of a potential hazard and any more means danger, get out of there!

These ingenious little devices are relics of the post Chernobyl era and are no longer being made. They are now in extremely short supply and when they have gone there will be no more! The few units we have for sale were made over 10 years ago but they have been kept in storage and have never been used so they are in as-new condition and fully working. In fact the only signs of aging are the very slightly tatty cardboard storage boxes, otherwise they look as though they have just come out of the factory.

They are powered by two small button cells and they come with a pair of new re-chargeable cells and a mains charger. These cells will keep the BIRI-1 running continuously for 50 hours or more between charges.


However, in our opinion the charger units are a little crude. Whilst not electrically unsafe, they are fitted with an integral continental 2-pin plug, which will fit into a 2-pin shaver socket but requires an adaptor to be used on a standard 3-pin UK mains socket. Nevertheless, we advise against the use of the charger facility and suggest instead that you use readily available single-use button cell. Two will be supplied with each unit. On average these will run the unit non-stop for 4 - 5 days, or several weeks or even months with intermittent use. We can supply larger quantities of these cells at competitive prices if required. Dimensions 70 x 40 x 18mm. Weight (ex batteries) 50g.




3.
Kvarts DRSB-01 Geiger counter


Kvarts DRSB-01

Type: Dosimeter Geiger Counter

Manufacturer -
Kvarts (looks like "KRAPU")
Source Country - Russia

Power = (2) AA Batteries



Kvarts DRSB-01 Review

Mental Socket DRSB-01 Review


My Review: EXCELLENT! Although it is not a dosimeter (it only measures rate), this is an excellent Geiger Counter. It is very sensitive, seems to be built pretty strongly, and has both loud audio and video output. I love mine - at this price, it is a giveaway! Best packaging ever, bubble-wrapped to the max.

This unit measures background counts of 30 CPM, just like my Geiger counters that cost over 10 TIMES as much.


NEW RADIATION DOSIMETER Digital Geiger Counter RD1706


ABOUT DOSIMETER:

This digital dosimeter was made in Russia in 2008.

It has menu, operation manual instruction and technical certificate in ENGLISH.

The Radex RD1706 radiation dosimeter is destined for detection and evaluation of the level of ionizing radiation. The dosimeter is used for evaluation of the radiation level afield, indoors and for evaluation of contamination level of materials and products.

This dosimeter contains 2 Geiger Counters.

MAIN TECHNICAL SPECIFICATIONS:

The device estimates radiation environment in magnitude of ambient equivalent power of gamma radiation dose (further -dose rate) taking into account pollution of objects by bets sources or in magnitude of exposure dose rate of gamma radiation (further - exposure dose rate) taking into account pollution of objects by beta sources.

CAUTION!

Do not disassemble the radiation dosimeter!

Do not use it with the cover removed!

Follow instructions carefully

TECHNICAL SPECIFICATIONS:

Scale range ambient dose rate equivalent, μSv/h

0.05 ... 999

Range of registered energy:

1) gamma radiation, MeV

0.1 to 1.25

2) X-ray radiation, MeV

0.03 to 3.0
3) beta radiation, MeV 0.25 to 3.5

Reproducibility of indications

(at confidential probability 0.95), %

7+6/P (P is a doze rate in μSv/h)
Threshold levels, μSv/h 0.1 to 99.0

Time of calculation, sec

1 to 26
Time of indication

continuously

Power elements 1 or 2 elements AAA
Time of continuous work of the device, not less than, hours 550

Overall dimensions, mm

105x60x26

Weight (without batteries),kg, no more than

0,09





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