Sunday, May 3, 2009

Online Stargazing Software -- German Newspaper article

The Astronomical Pocket Diary
Der Astronomische Taschenkalender

L'Agenda Astronomique The Cover of the 2009 edition in honour of the UNESCO International Year of Astronomy


A list of Astronomical Events
For example: sometimes we can see the Moon covering a Planet with the unaided eye.


Online-Angebote

Der Computer als Sternwarte

Hamburg. Galileo Galilei blickte 1609 zum ersten Mal mit einem Fernrohr in den Himmel. Johannes Kepler veröffentlichte im gleichen Jahr seine "Astronomia Nova", in der er als erster die Planetenbahnen korrekt beschrieb.

In den 400 Jahren, die seit damals vergangen sind, hat sich die Wissenschaft von den Gestirnen prächtig entwickelt - und die Unesco hat 2009 zum Internationalen Jahr der Astronomie erklärt. Sternenkundler von heute können sich im Gegensatz zu Galileo und Kepler online informieren: Nicht nur auf der deutschen Seite zum Astronomiejahr (www.astronomy2009.de) gibt es jede Menge Material.
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Zum Beispiel auch bei www.redshift-live.com: Auf der Seite bietet der Hersteller der Planetariums-Software Redshift eine kostenlose Einsteigerversion zum Herunterladen an. Wer sie installiert, kann sich von anderen Nutzern erstellte Himmelsführungen auf dem eigenen Rechner ansehen und dabei zum Beispiel Neptun und seine Monde oder die Plejaden genau betrachten.

Raumfahrt
Planeten, Monde, Shuttle-Flüge und Teleskope - mehr im Raumfahrt-Spezial.
Leser der Seite erfahren aber auch, dass Galilei den Saturn als "Planet mit Ohren" bezeichnete, warum die Sonne dunkle Flecken hat und seit wann die Venus Wasser verliert. Unter dem Stichwort "Kosmos Himmelsjahr" werden aktuelle astronomische Ereignisse angekündigt, und es gibt Tipps zum Fotografieren von Planeten und Sternen. Im Forum tauschen sich Nutzer über ihre Himmelsbeobachtungen aus.

Viele Amateur-Astronomen treffen sich auch im Forum von www.astronomie.de. Wer tief in die Materie eintauchen will, findet dort eine umfangreiche Sammlung von Artikeln über Galaxien, Sterne, Kometen oder auch Schwarze Löcher. Unter dem Stichwort "Astropraxis" gibt es für jede Jahreszeit eine Sternentour zum Nachbeobachten.

Ergänzt wird das Angebot von einer Bildergalerie, einer Raumfahrt-Abteilung und einem Technik-Bereich. Die Seite richtet sich auch an sternenbegeisterte Kinder. Sie finden unter "Astrokids" etwa Büchertipps, Astronomie-Nachrichten oder eine interaktive Frageecke.

Nachrichten aus der Welt der Sternenkunde gibt es auch unter www.online-astronomie.de. Dort ist unter anderem nachzulesen, was Wissenschaftler sich ausdenken, um die Erde künftig vor Asteroiden zu schützen, und wie die Mannschaft der internationalen Raumstation ISS mit Lebensmitteln versorgt wird. Wer möchte, kann sich an Umfragen beteiligen ("Soll Pluto wieder ein Planet sein?") oder im Forum über künstliche Schwerkraft, Urlaub im Weltall und mehr diskutieren.

Die Vereinigung der Sternenfreunde (VDS) ist nach eigenen Angaben der "größte überregionale Verein von Amateur-Astronomen im deutschsprachigen Raum". Unter www.vds-astro.de bietet sie Sternbeobachtungstipps und -berichte an. Es gibt Texte für Einsteiger ("Woher kommen Tag und Nacht?", "Wie kommen die Jahreszeiten zustande?") und Berichte aus Fachgruppen wie "Dark Sky" - Mitglieder des Vereins, die sich gegen überflüssige Beleuchtung einsetzen.

Einsteiger können sich in den Fachgruppen auch Tipps zur Ausrüstung geben lassen. Es gibt eine Gruppe, die sich mit Astrofotografie beschäftigt, eine andere hat Infos zum Thema Computerastronomie parat.

Die VDS betreibt eine Sternwarte in Kirchheim bei Erfurt - auch für Nichtmitglieder. Wem das zu weit vom eigenen Wohnort ist, der findet auf der Webseite des Rates Deutscher Sternwarten (www.rat-deutscher-sternwarten.de) unter "Mitgliedsinstitute" eine Liste entsprechender Einrichtungen in der Bundesrepublik.
In einer Sternwarte ist der Blick durchs Teleskop nur bei klarem Wetter möglich. Dagegen kann man den Anblick des Sternenhimmels in einem Planetarium jederzeit genießen - denn dort wird sein Abbild von innen in das Kuppeldach projiziert. Einen Überblick über Planetarien in Deutschland und Europa gibt es unter www.planetariumsclub.de.

Manche Himmelsobjekte sind aber schon mit bloßem Auge zu erkennen - neben Sonne, Mond, einigen Planeten und vielen Sternen zum Beispiel die Raumstation ISS. Sie umrundet die Erde etwa alle eineinhalb Stunden. Mit Hilfe der englischsprachigen Seite www.heavens-above.com können Internetnutzer herausfinden, wann die ISS und viele andere Himmelsobjekte von einem bestimmten Punkt aus zu sehen sind.

Dafür müssen sie zunächst auf den ersten Link ("select from map") klicken und ihre Position angeben. Dann können sie sich anzeigen lassen, welche Objekte in den kommenden 24 Stunden oder den kommenden sieben Tagen vorbeischweben. Wer auf "ISS" klickt, der erfährt, ob und wann die Station in den kommenden zehn Tagen zu sehen ist.

Nachdem das ISS-Besatzungsmitglied Heidemarie Stefanyshyn-Piper im November 2008 eine Werkzeugtasche verloren hat, wird auch deren Umlaufbahn bei Heavens-Above dokumentiert. Mit Hilfe eines starken Fernglases lässt sich die Tasche beobachten - bis sie irgendwann in die Erdatmosphäre eintritt und dabei verglüht. (dpa)


Google Sky im Browser www.google.com/sky

Europäische Weltraumorganisation: www.esa.int

Nasa: www.jpl.nasa.gov/index.cfm

kostenlose Online-Sternenkarte: www.astroviewer.de

Freie Planetariumssoftware: www.stellarium.org

3D-Astronomie-Programm: www.celestiamotherlode.net

Blog des Astronomen Florian Freistetter : www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex

http://www.mediachance.com/realdraw/photoshop.jpg
Hamburg. Wenn sich Jens Kürpick Fotos von früheren Klassenfahrten anschaut und die damaligen Freunde darauf betrachtet, muss er oft schmunzeln. Nicht weil sie damals Kinder waren, "sondern weil sie alle rote Augen auf den Bildern haben", sagt der Student aus Düsseldorf.

Solche Mängel lassen sich am Computer nachbessern. Das digitale Bildbearbeiten hat zunehmend aber auch künstlerische Aspekte. Praktische Lösungen sind spezielle Programme im Netz.

Sie heißen "Snipshot", "Sumo Paint" oder "Picnik": Viele der Programme, die in ihren Grundfunktionen teils "Photoshop" ähneln, sind online gratis zu haben und leicht verständlich. Nutzer können damit etwa den Bildkontrast, die Helligkeit, das Größenverhältnis oder die Schattierung verändern.

"Der Vorteil dabei ist, dass die Programme nicht mehr aus dem Internet heruntergeladen werden müssen", sagt Constanze Clauß vom Photoindustrie-Verband in Frankfurt/Main. Hobbyfotografen könnten so ihre Bilder direkt im Netz bearbeiten.

"Technisch funktioniert die digitale Bildbearbeitung im Internet über sogenannte Flash- oder Java-Applikationen, die im Browser laufen", erklärt Jan Johannsen vom Internetportal netzwelt.de in Hamburg. Die auf den Anbieter-Webseiten verfügbaren Programme lassen sich dadurch per Mausklick oder durch Aufrufen der Seite öffnen.

Internetfähiger Rechner ist Voraussetzung


Starten Nutzer die Anwendung von zu Hause aus, können sie Fotos direkt von der Festplatte hochladen. Danach werden sie wieder in den "Eigenen Dateien" gesichert. "Voraussetzung ist ein internetfähiger Rechner mit einem Browser, der den jeweils aktuellen Flash-Player unterstützt", sagt Mediendesigner Matthias Kieltyka aus Münster.

Es geht aber auch von unterwegs: Einige Programme wie "Snipshot", "FotoFlexer" oder "Picnik" ermöglichen es, in sozialen Netzwerken gespeicherte Bilder ohne Umwege zum Bearbeiten hochzuladen. Wer also etwa ein Profil bei Facebook oder der Foto-Plattform Picasa hat, kann auf dort eingestellte Bilder zugreifen. Nach dem Editieren werden die Bilder wieder dorthin oder in andere Datenträger gespeichert.

Einziger Haken: Der Anwender hat viele Funktionen, kann sie meist aber nur begrenzt anwenden. So sind etwa bei Snipshot keine Bilder mit einer Größe von mehr als 10 Megabyte zugelassen. "Die Programme eignen sich also nur für Normalanwender wie Hobbyfotografen mit einschlägiger Digitalkamera", sagt Johannsen.

Dennoch haben Programme wie "Sumo Paint", "Picnik" oder "Pixlr" oder "FotoFlexer" Potenzial. Neben Änderungen von Farbe oder Schrift können etwa Filter eingesetzt werden, die den Bildern einen Touch von Ölgemälden verleihen. Beliebt seien Effekte, die sich zum Entwerfen von Flugblättern verwenden lassen, sagt Lauri Koutaniemi vom "Sumo Paint"-Anbieter Snap aus Finnland. "Viele nutzen den Foto-Editor auch, um eigene Bilder zu kreieren, die nicht auf Fotografien basieren." Im Trend seien Fantasiebilder mit mystischen Landschaften.

Die Qualität der Programme sei stark vom Anbieter abhängig und könne nicht grundlegend verglichen werden, sagt Constanze Clauß. Daher probieren Verbraucher am besten verschiedene Lösungen aus. Vorsicht gelte bei kostenpflichtigen Premium-Versionen: Sie seien für Hobbyfotografen nur nach intensivem Einarbeiten lohnenswert. (dpa/tmn)

Snipshot: http://snipshot.com

Sumo Paint: www.sumopaint.com

Picnik: www.picnik.com

Blitzschnelle Helfer

Bildbearbeitung im Internet

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